Montag, 21. März 2016

Politik für alle Bürgerinnen und Bürger


CSU Sulzbach-Rosenberg stellt auf Klausurtagung Weichen der künftigen Stadtpolitik

Ein umfassendes Programm hatten sich die Sulzbach-Rosenberger CSUler um Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich (Mitte) und 2. Bürgermeister Günter Koller (3.v.l.) vorgenommen. Wirtschaft, Soziales, Verkehr und Umweltschutz waren nur einige der Themen.

Zu Beginn des Jahres trifft sich der CSU-Ortsverband Sulzbach-Rosenberg traditionell zu seiner Klausurtagung. Auch im Jahr 2016 haben sich die Christsozialen wieder ein breites Themenfeld zum politischen Ziel gesetzt. „Unsere Verantwortung als CSU ist es, keine eindimensionale Politik zu machen, sondern Politik für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt. Daher werden wir in unserer Arbeit vor dem Hintergrund unserer hohen Verschuldung wirtschaftliche Stärkung, soziale Sicherheit, Umweltschutz und Freizeit verbinden. Bei dieser Politik werden wir bleiben, auch wenn uns der Wind einmal ins Gesicht wehen sollte“, unterstrich Ortsvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich.


Infrastruktur ist Wohlstand von morgen

Besonderes Augenmerk wird die CSU nach wie vor auf die Infrastruktur legen. So wurde durch die Christsozialen nach Argumentation des stellvertretenden Vorsitzenden Florian Bart nicht nur das Ausweisen neuer Baugebiete oder das Voranbringen des Breitband- und WLAN-Ausbaus durchgesetzt. „Darüber hinaus machen wir uns auch für den Bereich Verkehr stark. Die weitere Verbesserung des Bahn-Anschlusses sowie der weitere Ausbau der B85 als zentrale Verkehrsader unserer Region müssen konsequent fortgeführt werden. An beiden Themen werden wir dranbleiben, da davon nicht nur die Pendler profitieren, sondern auch unsere heimische Gastronomie und unser Tourismus“, so Bart. Untermauert wurde die CSU-Position von Kreisrat Helmut Zerreis, der in seinem Vortrag auf die Bedeutung der B85 einging und weitere Ausbaumöglichkeiten darstellte. „Die B85 ist für uns in Amberg-Sulzbach von zentraler Bedeutung. Von ihr profitieren wir alle. Daher müssen wir sie sicher und schrittweise weiterentwickeln“, betonte Zerreis.


Weiterhin wirtschaftlich treibende Kraft

Stadtrat Karl Reyzl betonte dabei, dass sich die CSU auch weiterhin für konsequente wirtschaftliche Stärkung einsetzen wird. „Seit Jahrzehnten machen wir uns für Ansiedelung von Unternehmen in Sulzbach-Rosenberg stark. Diese Politik trägt heute Früchte. Um unsere wirtschaftliche Stärke von morgen weiter zu steigern, müssen wir heute weiterdenken. Die Ausweisung von Gewerbeflächen, die plötzlich auch von Bürgermeister und SPD unterstützt wird, ist enorm wichtig. Zunächst muss hier das Ziel Maxhüttenareal sein. Alternativ dazu darf auch ein Gewerbegebiet an einer zentralen Verkehrsachse nicht vernachlässigt werden. Denn Gewerbegebiete bringen Unternehmen, Unternehmen bringen Arbeitsplätze vor Ort für die Bürger und Einnahmen aus Gewerbesteuer und Einkommensteuer für den städtischen Haushalt. Davon profitieren wir alle“, machte Reyzl klar.


Koller: Soziales nicht vergessen

Dass bei allen wirtschaftlichen Maßnahmen auch das Soziale nicht vernachlässigt werden darf, betonte 2. Bürgermeister Günter Koller. „Wirtschaftliche Entwicklung muss mit Gerechtigkeit und Unterstützung sozial Schwächerer verbunden werden. Daher ist mir beispielsweise auch mein Antrag auf Verteilung der Beiträge zur Straßensanierung auf alle Schultern besonders wichtig“, so Koller. Auch FU-Vorsitzende Nicole Selendt pflichtete dem bei und unterstrich die Initiativen der CSU zusammen mit der Frauen Union. „Egal ob das von uns beantragte Sonnensegel über dem Spielbereich im Waldbad oder ein dringend benötigter Wickelraum im Ortszentrum – unsere Kinder sind unsere gemeinsame Zukunft. Daran orientieren wir unsere Politik“.


Umweltschutzmaßnahmen umsetzen

Dass diese nachhaltige Politik auch und wesentlich mit Umweltschutz zu tun habe, machte zum Abschluss Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Morgenschweis deutlich. „Wir alle haben Kinder und Kindeskinder, die in Sulzbach-Rosenberg groß werden sollen und sich weiter bestmöglich entwickeln sollen. Daher fühlen wir uns in all unseren Entscheidungen dem Umweltschutz verpflichtet. Dabei eine Personalstelle bereitzuhalten und diese als Alibi und aus Ausrede für Tatenlosigkeit vor uns herzuschieben, lehnen wir ab. Vielmehr sehen wir Bürgermeister und Stadtrat gleichermaßen in der Pflicht, die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen. Unsere bisherigen Beiträge gehen dabei von der von uns gegen den Widerstand der SPD auf den Weg gebrachten Photovoltaik-Anlage am Schlackenberg, den Antrag auf Einsparung von Papier und Ausdrucken bei den Stadtratsunterlagen sowie der Abdeckung der Schwimmbecken im Waldbad, die wir beantragen und durchsetzen werden. Weitere Maßnahmen werden folgen“, so Morgenschweis in aller Deutlichkeit.


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