Dienstag, 25. Februar 2020

Pflege mit hohem Stellenwert


CSU Sulzbach-Rosenberg diskutiert Historie und Zukunft der Pflege

Vor einem breiten Podium diskutierte die Bevölkerung mit den CSU-Kandidatinnen und Kandidaten um (hinten stehend) Vorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich, 2. Bürgermeister Günter Koller, Prof. Dr. Joachim Grifka und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz.

„Der Bereich Pflege betrifft uns alle. Daher wollen wir in der heutigen Diskussion das Thema breit besprechen und unsere Vorstellungen weitergeben“, eröffnete Ortsvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich die Podiumsdiskussion der CSU Sulzbach-Rosenberg. Die Bevölkerung und Stadtratskandidaten hatten dabei die Gelegenheit, mit einem hochkarätig besetzten Podium zu diskutieren. So standen Professor Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg, 2. Bürgermeister und Caritas-Vorstand Günter Koller sowie Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz Rede und Antwort. Auch der Amberger Klinik-Vorstand Manfred Wendl, Heimleiterin Monika Breunig sowie GPA-Kreisvorsitzender Rainer Weis nahmen an der Veranstaltung teil.

 

Pflegeversicherung wichtiger Bereich

Dass die 1994 beschlossene Pflegeversicherung einen wichtigen Bereich darstellt, unterstrich zunächst Prof. Dr. Grifka. „Der Bundestag hat am 29 April 1994 einstimmig die gesetzliche Pflegeversicherung beschlossen. Die ambulante Pflege begann am 1. April 1995, die stationäre Pflege am 1. Juli 1995. Gegenwärtig gibt es ca. 3,6 Mio. Pflegebedürftige in Deutschland; davon werden 1,2 Mio. stationär und 2,4 Mio. ambulant versorgt. Außerdem bestehen im gesamten Bundesgebiet 14.500 Pflegeheime und ca. 15.000 Ambulante Pflegedienste. Daher ist die Pflege für viele Bürgerinnen und Bürger als zu Pflegende sehr wichtig“, erläuterte Grifka.

 

Starker Impuls

Allein in der Altenpflege seien außerdem gegenwärtig in der BRD ca. 1 Mio. Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Daher freute sich 2. Bürgermeister Günter Koller auch wegen der vielen Beschäftigten über den starken Impuls für die Pflege im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Amberg. „Das das durch den Kreistag unter Landrat Richard Reisinger genehmigte und beschlossene Seniorenpolitische Gesamtkonzept ist ein wichtiger Beitrag zur Teilhabe pflegebedürftiger Menschen. Die gesetzliche Pflegeversicherung und die Pflegestärkungsgesetze sind ein Meilenstein in der Geschichte der BRD. Die erforderlichen Weiterentwicklungen müssen auch durch die Mitwirkung der Kommunen bei der Sicherstellung der Versorgungsstrukturen geschehen“, so Koller.

 

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Eine der Anliegen, die an die Fachreferenten herangetragen wurden, war die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eva Fröhlich, Fachkraft für Anästhesie und Intensivpflege im St. Anna Krankenhaus betonte dies in ihrer Wortmeldung. „Wir haben zu wenig Fachpersonal. Daher sollten wir einerseits sicherstellen, dass die bürokratischen Anforderungen nicht ausufern sowie möglichst stark Teilzeitbeschäftigung und Flexibilität für Angestellte mit kleinen Kindern fördern und unterstützen.


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